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10.05.2010 - 30 Jahre Blindenzentrum St. Raphael - Jubiläumsfeier am 8. Mai 2010

"30 Jahre Blindenzentrum St. Raphael"
"Blinden und Sehbehinderten ein Zuhause geben..."
... getragen von diesem Leitgedanken wurde vor 30 Jahren das Blindenzentrum St. Raphael eröffnet. Und am 8. Mai 2010 wurde dieses Jubiläum in Anwesenheit von vielen Ehrengästen, Betroffenen und Freunden gebührend gefeiert.
Das Blindenzentrum hatte zur 30-jährigen Jubiläumsfeier mit vielseitigem Rahmenprogramm geladen - und viele, ja sehr viele waren der Einladung gefolgt, so dass rund 300 Gäste den Festsaal füllten.
Unter den zahlreichen Ehrengästen konnten unter anderem Landesrat Richard Theiner, Bürgermeister Luigi Spagnolli, Landtagsabgeordnete Veronika Stirner-Brantsch, Gemeinderätin Sylvia Hofer, der Präsident des Dachverbandes der Sozialverbände Südtirols, Stefan Hofer, der Präsident des Verbandes der Seniorenwohnheime Südtirols, Norbert Bertignoll, Sanitätsdirektor Oswald Mayr, der Direktor der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, Günther Staffler, Schulinspektorin Heidi O. Niederstätter sowie die Vertreter der Blindenorganisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, Irmgard Uhl, Gerlinde Gregori und Hans Bühlmann begrüßt werden.
Mit großer Freude konnte Peter Gliera, Verwaltungsratsmitglied, der die Moderation der Feier übernommen hatte, zudem Bischof Karl Golser und Thomas Stürz, die den Festgottesdienst zusammen mit Blindenseelsorger August Prugger zelebrierten, sowie den Pfarrer von Gries, Pater Robert Gamper, den ehemaligen Blindenseelsorger, Pfarrer Josef Moroder, Altdekan Johannes Noisternigg sowie den Dekan von Terlan, Josef Leiter, willkommen heißen.
Die Festrede - Raphael im Buch Tobit
Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler zitierte in seiner Festrede das Buch Tobit: Raphael ist im Buch Tobit, einer Spätschrift des Alten Testaments, der Engel, der das Gebet von Tobias hört, ihn auf seiner Reise begleitet.
Das Buch Tobit ist von der literarischen Gattung her als Lehrschrift zu bestimmen, im Gewand einer geschichtlichen Erzählung. Das Buch Tobit hat nicht die Mitteilung wirklich geschehener Ereignisse, sondern religiöse und sittliche Unterweisung zum Ziel.
Tobit setzt sich voll und ganz für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ein. Nachdem er unter Todesgefahr einen Stammesbruder begräbt, schläft er wegen seiner Unreinheit im Freien an der Hofmauer. Es geschieht ein Missgeschick: der warme Kot der Spatzen, die in der Mauer nisteten, fällt ihm ins Auge. Er erblindet.
In dieser Not schickt Gott seinen Engel Raphael zu Hilfe. Dieser begleitet Tobias, den Sohn Tobits auf einer gefahrvollen Reise.
Der Engel Raphael gibt Tobias eine Galle als Heilmittel und sein Vater Tobit wird damit von der Blindheit geheilt.
Das hebräische rapha'el bedeutet: „Gott heilt“. Raphael wird deshalb als der Engel der Heilung bezeichnet.
Schweigkofler ist auch eine zweite Bedeutung wichtig, die laut ihm sehr gut zum Blindenzentrum passt: Raphael ist nicht nur der Engel, der Wunden heilt, etwa die Blindheit des Tobit, sondern auch der Engel, der heilsame Beziehungen ermöglicht. Er führt den jungen Tobias ein in die Kunst des Lebens.
Solche heilsame Beziehungen gab es sicher viele im Blindenzentrum: Die Blinden und Sehbehinderten untereinander, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in der Hausfrühförderung, im Wohnheim, in der Pflegeabteilung, die vielen Besucher, die Freiwilligen und die Angehörigen. Überall werden Beziehungen gestiftet und gelebt. Diese Kunst des Lebens, in die Tobias vom Engel Raphael eingeführt wird, betrifft uns alle und wir sind nie ganz damit fertig. Das Blindenzentrum St. Raphael hat sich laut Caritas-Direktor dieser Aufgabe seit nun 30 Jahren gestellt.
Rückblick auf Grundsteine und Meilensteine
Die Gründerin und noch heutige Präsidentin des Blindenzentrums St. Raphael, Maria Fischnaller Pircher, sowie die Direktorin Elisabeth Gitzl berichteten beherzt über Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Blindenzentrums:
„Blinden und sehbehinderten Menschen ein Zuhause geben“, dieser Grundgedanke war die alles treibende Kraft für die Entstehung des Blindenzentrums St. Raphael vor 30 Jahren.
Und andererseits brauchte es dringend ein Zentrum, in dem den Betroffenen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Aus- und Weiterbildung geboten werden konnten.
Den ersten und gleichzeitig den größten Grundstein hat Prälat Georg von Hepperger durch die Schenkung eines geerbten Grundstückes in schönster Lage in Bozen/Gries gelegt. Damit hat er nämlich den Bau des Blindenzentrums St. Raphael konkret ermöglicht. Er übernahm sogar die Kosten für die grundbücherliche Umwidmung und blieb durch tägliche Besuche und Kontakte mit den Bewohnern bis zu seinem Lebensende im Jahre 1987 dem Zentrum eng verbunden.
Die Bauträgerschaft für das Heim übernahm die Caritas unter der damaligen Leitung von Dekan Alois Müller und im September 1979 konnten rund drei Jahre nach der feierlichen Grundsteinlegung durch Bischof Joseph Gargitter die ersten Heimgäste einziehen. Zur Realisierung des Baus hat zu einem großen Teil die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung im In- und Ausland beigetragen. Offiziell eingeweiht wurde das Blindenzentrum St. Raphael dann im April 1980.
Gemäß dem Grundgedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ ging es nun darum, das Haus mit Leben zu füllen und konkrete Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurde 1983 im Rahmen einer baulichen Erweiterung eine Geschützte Werkstatt eingerichtet. Gleichzeitig wurden nach und nach auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnittene Weiterbildungs- und Umschulungs-, sowie Freizeit- und Kulturangebote geschnürt. Neben den fixen Heimbewohnern wurden somit auch allmählich die zahlreichen Kurs- und Seminarteilnehmer, aber auch Feriengäste aus dem In- und Ausland beherbergt. Schritt für Schritt ging man auch daran, die verschiedenen Rehabilitations- und Beratungsdienste aufzubauen: So entstanden in den Folgejahren die Rehabilitationsdienste Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie Lebenspraktische Fertigkeiten, Hausbesuche, Schulberatung und Pädagogische Hausfrühförderung.
Um der Pflegebedürftigkeit gerecht zu werden, wurde im Jahre 1986 zudem eine hausinterne Pflegeabteilung eingerichtet.
Auf Grund der stetigen Zunahme der Sehbehinderung in der Bevölkerung, wurde vor allem in den letzten zehn Jahren die Hilfsmittel- und Low-Vision-Beratung als zusätzlicher Dienst deutlich intensiviert.
Heute versteht sich das Blindenzentrum St. Raphael als landesweites Kompetenzzentrum für Blinde und Sehbehinderte sowie deren Angehörige aller drei Sprachgruppen mit angeschlossenem Wohnheim.
Die Tradition der Hilfe zur Selbsthilfe wird dabei mit den Anforderungen einer modernen Leistungs- und Kommunikationsgesellschaft verbunden.
Die obersten Ziele sind dabei nach wie vor die soziale Inklusion, die Stärkung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung und die Förderung der Lebensqualität von Betroffenen. Und auch heute noch setzt sich – wie damals - das geschäftsführende Gremium, nämlich der Verwaltungsrat, mehrheitlich aus Betroffenen zusammen.
Grußworte
Landesrat Richard Theiner überbrachte in seinen Grußworten die Glückwünsche der Landesregierung. Er dankte für den Einsatz des Blindenzentrums St. Raphael im Dienste der blinden und sehbehinderten Menschen Südtirols und betonte, dass die Tatsache, dass ein Verwaltungsrat dreißig Jahre lang im Amte ist, ein klarer Ausdruck für hervorragende und effiziente Arbeit sei.
Auch der Bürgermeister der Stadtgemeinde Bozen, Luigi Spagnolli, sowie die Landtagsabgeordnete Veronika Stirner-Brantsch richteten Botschaften des Dankes und der Anerkennung an die Festversammlung.
Glückwünsche überbrachten zudem die Vertreter der Blindenorganisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Ehrungen
Zum krönenden Abschluss der Feier überreichten Bischof Karl Golser, Landesrat Richard Theiner und Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler dem Verwaltungsrat eine Ehrenurkunde als Anerkennung für ihre 30-jährige Tätigkeit sowie ein in Holz geschnitztes Emblem des Blindenzentrums. Als besondere Auszeichnung überreichte der Bischof zudem im Namen der Diözese die Diözesanmedaille an alle Verwaltungsräte und an die Direktorin Elisabeth Gitzl.
Geehrt wurde auch das Hausmeisterehepaar Cilli und Hans Thurner, das ebenfalls seit 30 Jahren sehr umsichtig den Hausmeisterdienst versieht.
Im Rahmen des Nachmittagsprogramms, das unter dem Motto "Gemeinsam erinnern, musizieren, feiern" stand, wurden dann auch weitere langjährige Mitarbeiter geehrt.

... getragen von diesem Leitgedanken wurde vor 30 Jahren das Blindenzentrum St. Raphael eröffnet. Und am 8. Mai 2010 wurde dieses Jubiläum in Anwesenheit von vielen Ehrengästen, Betroffenen und Freunden gebührend gefeiert.
Das Blindenzentrum hatte zur 30-jährigen Jubiläumsfeier mit vielseitigem Rahmenprogramm geladen - und viele, ja sehr viele waren der Einladung gefolgt, so dass rund 300 Gäste den Festsaal füllten.Unter den zahlreichen Ehrengästen konnten unter anderem Landesrat Richard Theiner, Bürgermeister Luigi Spagnolli, Landtagsabgeordnete Veronika Stirner-Brantsch, Gemeinderätin Sylvia Hofer, der Präsident des Dachverbandes der Sozialverbände Südtirols, Stefan Hofer, der Präsident des Verbandes der Seniorenwohnheime Südtirols, Norbert Bertignoll, Sanitätsdirektor Oswald Mayr, der Direktor der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, Günther Staffler, Schulinspektorin Heidi O. Niederstätter sowie die Vertreter der Blindenorganisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, Irmgard Uhl, Gerlinde Gregori und Hans Bühlmann begrüßt werden.
Mit großer Freude konnte Peter Gliera, Verwaltungsratsmitglied, der die Moderation der Feier übernommen hatte, zudem Bischof Karl Golser und Thomas Stürz, die den Festgottesdienst zusammen mit Blindenseelsorger August Prugger zelebrierten, sowie den Pfarrer von Gries, Pater Robert Gamper, den ehemaligen Blindenseelsorger, Pfarrer Josef Moroder, Altdekan Johannes Noisternigg sowie den Dekan von Terlan, Josef Leiter, willkommen heißen.
Die Festrede - Raphael im Buch TobitCaritas-Direktor Heiner Schweigkofler zitierte in seiner Festrede das Buch Tobit: Raphael ist im Buch Tobit, einer Spätschrift des Alten Testaments, der Engel, der das Gebet von Tobias hört, ihn auf seiner Reise begleitet.
Das Buch Tobit ist von der literarischen Gattung her als Lehrschrift zu bestimmen, im Gewand einer geschichtlichen Erzählung. Das Buch Tobit hat nicht die Mitteilung wirklich geschehener Ereignisse, sondern religiöse und sittliche Unterweisung zum Ziel.
Tobit setzt sich voll und ganz für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ein. Nachdem er unter Todesgefahr einen Stammesbruder begräbt, schläft er wegen seiner Unreinheit im Freien an der Hofmauer. Es geschieht ein Missgeschick: der warme Kot der Spatzen, die in der Mauer nisteten, fällt ihm ins Auge. Er erblindet.
In dieser Not schickt Gott seinen Engel Raphael zu Hilfe. Dieser begleitet Tobias, den Sohn Tobits auf einer gefahrvollen Reise.
Der Engel Raphael gibt Tobias eine Galle als Heilmittel und sein Vater Tobit wird damit von der Blindheit geheilt.
Das hebräische rapha'el bedeutet: „Gott heilt“. Raphael wird deshalb als der Engel der Heilung bezeichnet.
Schweigkofler ist auch eine zweite Bedeutung wichtig, die laut ihm sehr gut zum Blindenzentrum passt: Raphael ist nicht nur der Engel, der Wunden heilt, etwa die Blindheit des Tobit, sondern auch der Engel, der heilsame Beziehungen ermöglicht. Er führt den jungen Tobias ein in die Kunst des Lebens.
Solche heilsame Beziehungen gab es sicher viele im Blindenzentrum: Die Blinden und Sehbehinderten untereinander, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in der Hausfrühförderung, im Wohnheim, in der Pflegeabteilung, die vielen Besucher, die Freiwilligen und die Angehörigen. Überall werden Beziehungen gestiftet und gelebt. Diese Kunst des Lebens, in die Tobias vom Engel Raphael eingeführt wird, betrifft uns alle und wir sind nie ganz damit fertig. Das Blindenzentrum St. Raphael hat sich laut Caritas-Direktor dieser Aufgabe seit nun 30 Jahren gestellt.Rückblick auf Grundsteine und Meilensteine
Die Gründerin und noch heutige Präsidentin des Blindenzentrums St. Raphael, Maria Fischnaller Pircher, sowie die Direktorin Elisabeth Gitzl berichteten beherzt über Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Blindenzentrums:
„Blinden und sehbehinderten Menschen ein Zuhause geben“, dieser Grundgedanke war die alles treibende Kraft für die Entstehung des Blindenzentrums St. Raphael vor 30 Jahren. Und andererseits brauchte es dringend ein Zentrum, in dem den Betroffenen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Aus- und Weiterbildung geboten werden konnten.
Den ersten und gleichzeitig den größten Grundstein hat Prälat Georg von Hepperger durch die Schenkung eines geerbten Grundstückes in schönster Lage in Bozen/Gries gelegt. Damit hat er nämlich den Bau des Blindenzentrums St. Raphael konkret ermöglicht. Er übernahm sogar die Kosten für die grundbücherliche Umwidmung und blieb durch tägliche Besuche und Kontakte mit den Bewohnern bis zu seinem Lebensende im Jahre 1987 dem Zentrum eng verbunden. Die Bauträgerschaft für das Heim übernahm die Caritas unter der damaligen Leitung von Dekan Alois Müller und im September 1979 konnten rund drei Jahre nach der feierlichen Grundsteinlegung durch Bischof Joseph Gargitter die ersten Heimgäste einziehen. Zur Realisierung des Baus hat zu einem großen Teil die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung im In- und Ausland beigetragen. Offiziell eingeweiht wurde das Blindenzentrum St. Raphael dann im April 1980.
Gemäß dem Grundgedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ ging es nun darum, das Haus mit Leben zu füllen und konkrete Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurde 1983 im Rahmen einer baulichen Erweiterung eine Geschützte Werkstatt eingerichtet. Gleichzeitig wurden nach und nach auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnittene Weiterbildungs- und Umschulungs-, sowie Freizeit- und Kulturangebote geschnürt. Neben den fixen Heimbewohnern wurden somit auch allmählich die zahlreichen Kurs- und Seminarteilnehmer, aber auch Feriengäste aus dem In- und Ausland beherbergt. Schritt für Schritt ging man auch daran, die verschiedenen Rehabilitations- und Beratungsdienste aufzubauen: So entstanden in den Folgejahren die Rehabilitationsdienste Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie Lebenspraktische Fertigkeiten, Hausbesuche, Schulberatung und Pädagogische Hausfrühförderung.
Um der Pflegebedürftigkeit gerecht zu werden, wurde im Jahre 1986 zudem eine hausinterne Pflegeabteilung eingerichtet.
Auf Grund der stetigen Zunahme der Sehbehinderung in der Bevölkerung, wurde vor allem in den letzten zehn Jahren die Hilfsmittel- und Low-Vision-Beratung als zusätzlicher Dienst deutlich intensiviert.
Heute versteht sich das Blindenzentrum St. Raphael als landesweites Kompetenzzentrum für Blinde und Sehbehinderte sowie deren Angehörige aller drei Sprachgruppen mit angeschlossenem Wohnheim. Die Tradition der Hilfe zur Selbsthilfe wird dabei mit den Anforderungen einer modernen Leistungs- und Kommunikationsgesellschaft verbunden.
Die obersten Ziele sind dabei nach wie vor die soziale Inklusion, die Stärkung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung und die Förderung der Lebensqualität von Betroffenen. Und auch heute noch setzt sich – wie damals - das geschäftsführende Gremium, nämlich der Verwaltungsrat, mehrheitlich aus Betroffenen zusammen.
GrußworteLandesrat Richard Theiner überbrachte in seinen Grußworten die Glückwünsche der Landesregierung. Er dankte für den Einsatz des Blindenzentrums St. Raphael im Dienste der blinden und sehbehinderten Menschen Südtirols und betonte, dass die Tatsache, dass ein Verwaltungsrat dreißig Jahre lang im Amte ist, ein klarer Ausdruck für hervorragende und effiziente Arbeit sei.
Auch der Bürgermeister der Stadtgemeinde Bozen, Luigi Spagnolli, sowie die Landtagsabgeordnete Veronika Stirner-Brantsch richteten Botschaften des Dankes und der Anerkennung an die Festversammlung.Glückwünsche überbrachten zudem die Vertreter der Blindenorganisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Ehrungen
Zum krönenden Abschluss der Feier überreichten Bischof Karl Golser, Landesrat Richard Theiner und Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler dem Verwaltungsrat eine Ehrenurkunde als Anerkennung für ihre 30-jährige Tätigkeit sowie ein in Holz geschnitztes Emblem des Blindenzentrums. Als besondere Auszeichnung überreichte der Bischof zudem im Namen der Diözese die Diözesanmedaille an alle Verwaltungsräte und an die Direktorin Elisabeth Gitzl.
Geehrt wurde auch das Hausmeisterehepaar Cilli und Hans Thurner, das ebenfalls seit 30 Jahren sehr umsichtig den Hausmeisterdienst versieht.
Im Rahmen des Nachmittagsprogramms, das unter dem Motto "Gemeinsam erinnern, musizieren, feiern" stand, wurden dann auch weitere langjährige Mitarbeiter geehrt.

