<< Zurück zur Liste
01.06.2010 - Glaubensseminar der Kamillianischen Familie vom 26. bis 30. Mai 2010
Können Kranke heilsam für Gesunde sein?
Ja, sagt der Kamillianerbruder Gianni Dalla Rizza, der das Glaubensseminar der Kamillianischen Familie Südtirols vom 26. bis 30. Mai in der Lichtenburg in Nals geleitet hat. Er war extra aus Thailand gekommen, wo er als Missionar auf verschiedene Weise dafür sorgt, dass möglichst viele Kinder, zum Teil auch Flüchtlings- und Waisenkinder, eine gute Schul- und Berufsausbildung bekommen, um ihr Leben eigenverantwortlich meistern zu können.
Viele Mitglieder der Kamillianischen Familie unterstützen Patenkinder in Thailand, die von Bruder Gianni betreut werden. Während dieser Tage kamen immer wieder Paten zu Besuch, um sich bei Bruder Gianni über "ihre" Kinder zu erkundigen und ihm kleine Patengeschenke mitzugeben. Dabei erzählte Bruder Gianni auch von seinem letzten Projekt, mit dessen Realisierung ein Herzenswunsch von ihm in Erfüllung gegangen ist: Innerhalb seines Kinderzentrums im Norden von Thailand konnte er ein Heim für behinderte Kinder eröffnen und liefert dadurch ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration.
Zu den Hauptthemen des Glaubensseminars zählten weiters das Gebet sowie die Spiritualität des Hl. Kamillus, also die Nachfolge Christi in der Liebe zu den Leidenden und der Referent verstand es meisterhaft, Theorie und Praxis zu verbinden. Anhand von Gleichnissen aus der Bibel verdeutlichte er die Wichtigkeit der Demut und die Offenheit des Herzens für das Beten.
Kranke und behinderte Menschen können oft Vorbilder für gesunde Menschen sein, wenn sie ihr Leiden akzeptiert haben und durch ihre Gelassenheit und Ruhe wohltuend auf gesunde, aber gestresste Menschen wirken. Krankenbesuche sind oft mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden, doch wir sind immer Nehmende und Gebende. Deshalb müssen wir offen sein für das, was uns der kranke und leidende Mensch zu sagen hat, manchmal vielleicht auch ohne Worte. Jesus Christus ist groß und weit erhaben über uns, hat sich aber auch klein und arm gemacht, um uns durch seine Armut reich zu beschenken.
Die Teilnehmer aus Südtirol, Österreich und Deutschland konnten in Kleingruppen das Gehörte vertiefen und eigene Erfahrungen austauschen. Dadurch entstanden ein reges Miteinander und eine lebendige Gemeinschaft. Ein besonderer Dank gilt Renate Torggler Ninz, die mit großer Fachkompetenz die Ausführungen in italienischer Sprache ins Deutsche übersetzte.
Das tägliche Morgenlob wurde von den Teilnehmern selbst gestaltet. Zur Hl. Messe kamen verschiedene Priester, so Dekan Alexander Reich aus Tisens, Pfarrer Florian Platter aus Riffian, der Blindenseelsorger August Prugger und zum Sonntagsgottesdienst Dekan Seppl Leiter aus Terlan.
Viele Mitglieder der Kamillianischen Familie unterstützen Patenkinder in Thailand, die von Bruder Gianni betreut werden. Während dieser Tage kamen immer wieder Paten zu Besuch, um sich bei Bruder Gianni über "ihre" Kinder zu erkundigen und ihm kleine Patengeschenke mitzugeben. Dabei erzählte Bruder Gianni auch von seinem letzten Projekt, mit dessen Realisierung ein Herzenswunsch von ihm in Erfüllung gegangen ist: Innerhalb seines Kinderzentrums im Norden von Thailand konnte er ein Heim für behinderte Kinder eröffnen und liefert dadurch ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration.Zu den Hauptthemen des Glaubensseminars zählten weiters das Gebet sowie die Spiritualität des Hl. Kamillus, also die Nachfolge Christi in der Liebe zu den Leidenden und der Referent verstand es meisterhaft, Theorie und Praxis zu verbinden. Anhand von Gleichnissen aus der Bibel verdeutlichte er die Wichtigkeit der Demut und die Offenheit des Herzens für das Beten.
Kranke und behinderte Menschen können oft Vorbilder für gesunde Menschen sein, wenn sie ihr Leiden akzeptiert haben und durch ihre Gelassenheit und Ruhe wohltuend auf gesunde, aber gestresste Menschen wirken. Krankenbesuche sind oft mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden, doch wir sind immer Nehmende und Gebende. Deshalb müssen wir offen sein für das, was uns der kranke und leidende Mensch zu sagen hat, manchmal vielleicht auch ohne Worte. Jesus Christus ist groß und weit erhaben über uns, hat sich aber auch klein und arm gemacht, um uns durch seine Armut reich zu beschenken.
Die Teilnehmer aus Südtirol, Österreich und Deutschland konnten in Kleingruppen das Gehörte vertiefen und eigene Erfahrungen austauschen. Dadurch entstanden ein reges Miteinander und eine lebendige Gemeinschaft. Ein besonderer Dank gilt Renate Torggler Ninz, die mit großer Fachkompetenz die Ausführungen in italienischer Sprache ins Deutsche übersetzte.Das tägliche Morgenlob wurde von den Teilnehmern selbst gestaltet. Zur Hl. Messe kamen verschiedene Priester, so Dekan Alexander Reich aus Tisens, Pfarrer Florian Platter aus Riffian, der Blindenseelsorger August Prugger und zum Sonntagsgottesdienst Dekan Seppl Leiter aus Terlan.
