Über uns - Geschichte
Eine Wohn- und Begegnungsstätte für die Blinden und Sehbehinderten aus ganz Südtirol zu schaffen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln, das waren die Hauptanliegen, die zum Bau des Blindenzentrums geführt hatten. Anliegen, denen auch die Architektur des Zentrums Rechnung trägt.Rund 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, unterstützt von freiwilligen Helfern und Praktikanten, kümmern sich derzeit in den verschiedenen Bereichen im und außerhalb des Blindenzentrums um die blinden und sehbehinderten Menschen.
Chronologischer Überblick über die Entstehung des Blindenzentrums
Modell des Blindenzentrums- Gründung des Blindenapostolats: Ermutigt durch positive Erfahrungen aus dem Ausland, wird 1956 das Blindenapostolat Südtirol gegründet.
- Die Idee: Maria Fischnaller und Midl Pichler fassen bereits Anfang der 60er Jahre die Idee des Baus eines Blindenzentrums ins Auge. Sie wollen ein Heim für Blinde und Sehbehinderte schaffen, welches Wohnheim, Ausbildungsstätte, Treffpunkt etc. sein soll.
- Die Suche: Zusammen mit Georg Eccli machen Sie sich auf den Weg und suchen ein geeignetes Gebäude in Südtirol. Die Suche erscheint jedoch erfolglos.
- Die Schenkung: Unerwartet schenkt 1968 Prälat Georg von Hepperger der Caritas ein Grundstück, mit der Auflage, daß darauf ein Heim für Südtiroler Blinde und Sehbehinderte gebaut wird.
- Baukomitee: Ein Baukomitee wird gegründet, bestehend aus Caritasdirektor Monsignor Pius Holzknecht, Architekt Helmuth Maurer, Geometer Josef Jud, Finanzberater Albert Galvan, Sachverständiger Pfarrer Alois Niederwieser und Maria Fischnaller.
- Grundstein: 1976 wird der Grundstein von Bischof Joseph Gargitter gelegt.
- Einzug: Die ersten Heimbewohner ziehen 1979 in das Blindenzentrum ein. Die Tätigkeit in der geschützten Werkstatt wird aufgenommen.
- Fertigstellung: 1980 wird das Blindenzentrum eingeweiht.
- Hörbrief : 1985 wird zum ersten Mal der Hörbrief "Kontakte" verschickt.
![]() Blick auf die Baustelle ![]() Diözesanbischof Gargitter feiert die Grundsteinlegung |


